Kurzdarstellung: Aufbau eines Wirbels

Ob Halswirbel, Brustwirbel oder Lendenwirbel. Sie alle haben etwas gemeinsam, nämlich den "Wirbel".

Der Grundaufbau eines Wirbels ist vom Grundsatz her immer gleich. Die Wirbel unterscheiden sich jedoch entsprechend ihrer Funktion in ihrem Aussehen etwas. Zum Beispiel sind bei den Brustwirbeln die Dornfortsätze sehr lang oder bei den Lendenwirbeln die Querfortsätze etwas ausgeprägter. Deswegen spreche ich hier von einer verallgemeinerten und vereinfachten Darstellung eines Wirbels.

Wie man auf dem Bild sehr schön sehen kann, unterteilt sich der Wirbel zunächst einmal grob in einen unteren und in einen oberen Teil, in den Wirbelkörper und den Wirbelbogen.

Der Wirbelbogen hat im unteren Bereich eine Einkerbung und bildet mit dem benachbarten Wirbel das gemeinsame Zwischenwirbelloch und schafft damit Platz für Nervenbahn, Vene und Arterie um die Versorgung sicherzustellen.

Weiterhin bilden Wirbelkörper und Wirbelbogen (zusammen mit der Bandscheibe) den Wirbelkanal. Hier ist Platz für das Rückenmark.

 

Als Wirbelfortsätze sind hier zu nennen, der Dornfortsatz, zwei Querfortsätze, vier Gelenkfortsätze bzw. Gelenkflächen und zwei Zitzenfortsätze. Die Gelenkfortsätze gehen mit den jeweiligen Gelenkfortsatz der benachbarten Wirbel eine gelenkige Verbindung ein (sog. Facettengelenke) und ermöglichen damit die Bewegung der Wirbel untereinander.

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Andrea Sauerländer

Pferde- und Hundephysiotherapie,

Pferde- und Hundeosteopathie,

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