Meine Top 5 warum du mit deinem Pferd ausreiten gehen solltest

Die kleinen Erfolgsmomente sind meistens die Summe vieler kleiner Dinge die im richtigen Moment zusammen passen. Heute gab es für mich diesen einen Moment in dem irgendwie alles gepasst hat.

Mein Pferd war in einer guten Stimmung, genauso wie mein Hund und ich selber auch. Wir drei haben heute unseren ersten kleinen Ausritt gemeinsam gemacht. Unfassbar. Nur wir drei.

Dieses Glücksgefühl, das mit meinem kleinen persönlichen Erfolg einherging, hat mich zu diesem Beitrag heute inspiriert.

Denn egal was du mit einem Ausritt bezweckst, ob du nur am langen Zügel durch das Gelände bummelst oder ob du den Ausritt als Trainingsmöglichkeit wahrnimmst, es hat in jedem Fall einen Mehrwert für dich wie auch für dein Pferd.

 

Also hier meine Top 5, warum du mit deinem Pferd ausreiten solltest:

 

 

1. Propriozeptives Training

 

Ausreiten ist DAS propriozeptive Training schlechthin. Mit Hilfe von propriozeptivem Training soll in erster Linie die Eigenwahrnehmung des Pferdes in Bezug auf Körperstellung und Bewegungswahrnehmung gezielt verbessert werden. Dies erreicht man unter anderem dadurch, dass sich das Pferd bei einem Ausritt auf immer neue Bodenverhältnisse einstellen muss. Das Pferd verbessert seine Eigenwahrnehmung und erwirbt eine bessere Körperkontrolle und einen besseren Bewegungsablauf. DiesesTraining ist die perfekte Verletzungsprävention.

(In meinem Artikel Propriozeptives Training mit den Balancepads erfährst du übrigens noch mehr zu dieser Art von Training.)

 

2. Aufbau von bestimmten Muskelgruppen

 

Egal ob im Schritt, Trab oder Galopp, du kannst im Gelände gezielt die Muskeln trainieren. So birgt zum Beispiel das Reiten bergauf ein hervorragendes Training für die Hinterhandmuskulatur und Bauchmuskulatur in sich. Oder aber das Klettern über Äste im Wald. Dieses Drübersteigen wirkt wie ein Stangentraining auf dem Reitplatz. Und so kannst du ganz nebenbei dein Pferd trainieren ohne bewusst zu trainieren.

 

3. Tapetenwechsel

 

Auch wenn du nicht nur bummelst, sondern im Gelände trainierst und gezielt Lektionen übst, ist jeder Ausritt ein Tapetenwechsel, der für die Arbeit sehr erfrischend sein kann. So gelingen verhasste Lektionen schnell besser, als wenn dein Pferd immer nur die Bande vor sich sieht. Aber auch einfach mal Bummeln ist gut für die Psyche deines Pferdes.

 

4. Frische Luft

 

Es hat seit Tagen nicht geregnet und der Sand auf dem Reitplatz ist staubtrocken? Warum überlegst du noch? Ab ins Gelände! Das ist das Beste was du für dich, aber auch für die Lunge deines Pferdes tun kannst. Das gilt ganz besonders für diejenigen, dessen Pferd eine Lungenerkrankung hat.

 

5. Gemeinsamer Spaß

 

Ausreiten macht einfach Spaß. Nichts schweißt dich und dein Pferd mehr zusammen als gemeinsamer Spaß. Pferde reagieren sehr sensibel auf deine Gefühlslage. Bist du gut gelaunt und entspannt, sind sie es meistens auch. Bleibst du gelassen, bleiben sie auch gelassen. Ihr seid Partner. Und je mehr ihr miteinander harmoniert und zusammenfindet umso besser.

Love your horse

Andrea Sauerländer

Pferde- und Hundephysiotherapie

 

 

Tel.: 017638381435

E-Mail: info@sauerlaender-tierphysio.de