Die Wärmetherapie in der Pferdephysiotherapie

Der Herbst hat Einzug gehalten und mit den ersten kalten Tagen tauchen bei dem ein oder anderen Pferd Rückenprobleme auf Grund der Kälte auf. Die Muskulatur verspannt sich und kann nicht mehr wie gewohnt arbeiten. Das Pferd wird steif.

Gerade im Rückenbereich kann man sich hier sehr gut mit physikalischen Anwendungen und zwar mit der Wärmetherapie behelfen.

Bei verspannter Muskulatur ist Wärme grandios. Wärme steigert die Durchblutung im Gewebe und die Versorgung der Haut. Sie entspannt die Muskulatur und reduziert Schmerzen.

Am besten eignet sich die feuchte Wärme in der Therapie, denn sie dringt tiefer in den Körper ein.

Gut eignen sich Moorpackungen zusammen mit einem wiederverwendbaren Wärmekissen. Das Wärmekissen bleibt zusammen mit dem Heilmoor ca. 20 bis 30 Minuten auf dem Pferd liegen.

Möglich ist aber auch die Verwendung einer heißen Rolle. Hierbei kann man neben der Wärmeanwendung dem Patienten auch eine Massage zukommen lassen. Dazu werden zwei kleine Handtücher und heißes, fast kochendes Wasser benötigt.

Bei der heißen Rolle rollt man die zwei Handtücher straff trichterförmig auf. Von oben wird dann heißes Wasser in die Rolle gegossen und die Handtücher damit durchtränkt. Mit der nun nassen, heißen Handtuchrolle werden die zu behandelnden Körperstellen mit kurzen rollenden Bewegungen betupft bzw. mit leichtem Druck massiert. Dabei rollt der Therapeut die einzelnen Schichten von außen nach innen von der Rolle und hat so während der gesamten Behandlung eine heiße Rolle zur Verfügung. Zum Schluss wird das Handtuch kurz auf der behandelten Körperpartie ausgerollt.

 

Im Anschluss an die Wärmebehandlung wird die betroffene Körperpartie zugedeckt, bzw. das Pferd eingedeckt um es vor Zugluft zu schützen.

 

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Andrea Sauerländer

Pferde- und Hundephysiotherapie,

Pferde- und Hundeosteopathie,

Akupunktur und mehr

 

 

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